Die Ergebnisse des G7-Gipfels

Der G7-Gipfel fand in diesem Jahr vom 26.05.-27.05. im japanischen Ise-Shima statt. Das zweitägige Treffen nutzten die Staats- und Regierungschefs der sieben führenden Industrienationen, um über Themen wie Wirtschaftsfragen, die Folgen eines möglichen „Brexits“, die Flüchtlingskrise oder den Kampf gegen den Terrorismus zu diskutieren.
Als Ergebnisse können festgehalten werden, dass ein globales Wirtschaftswachstum auch weiterhin von größter Bedeutung ist. Ein „Brexit“ könnte diese Entwicklung gefährden, daher befürworten die G7-Staaten einen Verbleib Großbritanniens in der EU.
Die Flüchtlingskrise soll durch die Bekämpfung der Fluchtursachen abgeschwächt werden. Dabei rufen die Regierungschefs zur Erhöhung der finanziellen und technischen Hilfe auf.
Durch einen Aktionsplan zur Bekämpfung des Terrorismus unterstrichen die G7-Länder die Wichtigkeit der weltweiten Zusammenarbeit, die aber noch weiter ausgebaut werden soll.

Weitere Ergebnisse des G7-Gipfels finden Sie unter: http://ec.europa.eu/news/2016/05/20160527_de.htm

Europawoche 2016: Veranstaltungen an Schulen in Sachsen-Anhalt

Logo_EW__2016_grDas Europe Direct Informationszentrum Magdeburg in Trägerschaft des Politischen Bildungsforums Sachsen-Anhalt der Konrad-Adenauer-Stiftung e.V. beteiligt sich traditionell an der Europawoche und führt dieses Jahr 14 Vortrags- und Gesprächsveranstaltungen an Schulen in Sachsen-Anhalt durch.

Themenschwerpunkte sind: Migration, TTIP-Freihandelsabkommen sowie Karrierechancen und Austauschprogramme in Europa.

Ermöglicht wurden die Projekte durch eine Zuwendung der Landesregierung, Staatskanzlei von Sachsen-Anhalt.

“Europa kinderleicht”

Die beliebte Broschüre ist wieder im Europe Direct Informationszentrum Magdeburg eingetroffen und kann von Interessenten aus Sachsen-Anhalt – nach Voranmeldung (Tel. 0391-520887101) – dort (Feuropakinderleicht_coverranckestr. 1, 39104 Magdeburg) abgeholt oder angefordert werden, gern auch in Klassensatz-Stärke.
Kinder lernen mit der Broschüre spielerisch die Geografie, Geschichte, Bevölkerung, Sprachen und Kultur Europas kennen und beschäftigen sich mit der Europäischen Union. Angebote zum Basteln und Rätseln bieten viel Unterhaltung für Kinder im Alter zwischen 9 und 13 Jahren.

“eupinions”-Umfrage zu Asyl- und Migrationspolitik

Grenzsicherung und Reisefreiheit – Was die Bürger von einer europäischen Asyl- und Migrationspolitik erwarten (Umfrage der Bertelsmann-Stiftung)

 

csm_EZ_eupinions_2016_01_DT_d9cc81d1b7Für die aktuelle Ausgabe der “eupinions” – Umfrage wurden die
Einstellungen zu Asyl- und Migrationspolitik in allen EU-Mitgliedsstaaten erfragt: Danach sprechen sich 87 Prozent der Befragten in allen 28-EU-Mitgliedstaaten für eine gemeinschaftliche Sicherung der EU-Außengrenzen aus. 79 Prozent wünschen sich eine faire Verteilung der Asylsuchenden auf alle Länder der Union und ebenfalls 79 Prozent wollen die Reisefreiheit innerhalb der EU geschützt sehen. Eine große Mehrheit von 69 Prozent unterstützt auch die Forderung, dass diejenigen Staaten, die es ablehnen, ihren Teil der Verantwortung zu tragen, weniger Geld aus der EU-Kasse erhalten sollen.

 

Öffentliche Konsultation zur Arbeit der Europe Direct Informationszentren (EDIC)

Bis zum 04. Mai 2016 findet derzeit eine öffentliche Konsultation zur Arbeit der Europe Direct Informationszentren (EDIC) logo_EuropeDirect_magdeburggross im Internet statt. Diese ist Bestandteil der Halbzeitevaluierung der EDICs durch eine externe Firma.

Die Teilnahme an dieser Konsultation steht allen Bürgerinnen und Bürgern, Firmen und NGOs offen. Die Beiträge können in allen Amtssprachen der EU eingereicht werden.

Weitere Informationen sowie den Link zur Konsultation finden Sie hier:

Pressemitteilung: Ausarbeitungen der Wissenschaftlichen Dienste des Bundestages ab sofort im Internet zugänglich

Der Deutsche Bundestag stellt Gutachten und Ausarbeitungen der Wissenschaftlichen Dienste auf seiner Homepage öffentlich zur Verfügung. Unter der Adresse www.bundestag.de/ausarbeitungen sind ab sofort zahlreiche Arbeiten, die nach dem Informationsfreiheitsgesetz an Interessierte herauszugeben sind, für jedermann zugänglich. Die Arbeiten werden auf der Internetseite nach Fachgebieten und Jahrgang sortiert. In den nächsten Wochen wird das Angebot sukzessive erweitert.
Die Fachbereiche der Wissenschaftlichen Dienste erarbeiten für die Mitglieder des Deutschen Bundestages zur Unterstützung der Mandatsarbeit individuell Gutachten, Analysen und Ausarbeitungen. In den vier Wochen nach Auslieferung stehen diese Arbeiten allein dem auftragsgebenden Abgeordneten zur Verfügung.

Deutscher Bundestag
Presse und Kommunikation, PuK 1
Platz der Republik 1, 11011 Berlin
Tel.: +49 30 227-37171, Fax +49 30 227-36192

Auch unterwegs aktuell informiert mit der kostenlosen App “Deutscher Bundestag” und unter m.bundestag.de.

EU-Mythen: Deutschland ist der Zahlmeister der EU

Fakt: Ein beliebtes Vorurteil ist: “Deutschland zahlt in der EU nur drauf!” Das stimmt so nicht. germany-1177268_1280Deutschland überwies im Jahr 2010 insgesamt 20,7 Mrd Euro an die EU, davon flossen 11,82 Mrd Euro wieder als Hilfe für strukturschwache Regionen, für die deutsche Landwirtschaft sowie für zahlreiche Ausbildungs- und Beschäftigungsprogramme nach Deutschland zurück . Was diese Zahlen aber nicht verraten: Keine andere europäische Volkswirtschaft profitiert so sehr vom EU-Binnenmarkt wie die deutsche. Fast zwei Drittel der deutschen Ausfuhren gehen in EU-Länder, und der Export in die neuen Mitgliedstaaten hat sich weitaus schneller entwickelt als die Ausfuhren in den Rest der Welt. Die Bundesrepublik als bloßer “Zahlmeister der EU”? Von wegen…

EU-Mythen: Die EU verbietet Filterkaffeemaschinen

Fakt: Das ist Quatsch. Richtig ist: schon seit 2009 gibt es Stromsparvorgaben für Haushalts- und Bürogeräte, darunter auch Kaffeemaschinen. Die legen zum Beispiel fest, dass Elektrogeräte einen Standby-Modus haben und nach einer gewissen Zeit automatisch in diesen umschalten müssen, wenn das Gerät nicht benutzt wird. Das spart europaweit übrigens 35 TWh Strom pro Jahr. Nach Rücksprache mit Industrie- und Verbraucherverbänden ist ab 1.1.2015 neu, dass dann auch festgelegt ist, nach welcher Zeit der Standby-Modus aktiviert wird. Die Warmhaltefunktion bei herkömmlichen Filterkaffeemaschinen mit Glaskannen schaltet sich dann nach 40 Minuten aus, bei solchen mit Thermoskannen schon nach 5 Minuten – und frisst nicht sinnlos Strom. Natürlich müssen alle anderen Kaffeemaschinen deswegen nicht entsorgt werden – die Vorgaben gelten nur für die Maschinen, coffee-751619_1920die ab dem kommenden Jahr neu auf den Markt kommen. Und: wer viel lieber als frischen Kaffee solchen trinkt, der schon zwei Stunden aufgewärmt wird, braucht auch keine Angst zu haben. Hersteller können auch Maschinen verkaufen, bei denen das automatische Umschalten auf den Standby-Modus deaktiviert werden kann. Warum sich die EU um so etwas kümmert? Weil die EU-Staaten, auch die deutsche Regierung, es so wollen und die EU-Kommission beauftragt haben, sog. Ökodesign-Regeln für elektrische und elektronische Haushalts- und Bürogeräte zu erarbeiten. Alle wollen bis 2020 ein Fünftel mehr Energieeffizienz erreichen. Von alleine wird das nichts.