Verschiebung des Brexit

Nachdem die Mehrheit der Briten sich für den Austritt aus der EU entschieden hat, gerät der Austrittsprozess nun ins Stocken. Der Brexit könnte erst 2019 Realität werden. Als Grund führt die britische Regierung an, mehr Zeit für die vorzubereitenden Verhandlungen zu benötigen. Weiterhin werden die anstehende Präsidentschaftswahl in Frankreich und die Bundestagswahl 2017 als Begründungen genannt.

Weitere Informationen finden Sie unter: http://www.zeit.de/politik/ausland/2016-08/brexit-austrittsverhandlungen-eu-grossbritannien

 

64. Europäischer Wettbewerb 2017

Unter dem Motto „In Vielfalt geeint – Europa zwischen Tradition und Moderne“ startet der 64. Europäische Wettbewerb. DEurop_Wettbew.jper älteste Schülerwettbewerb Deutschlands soll Schülerinnen und Schüler ermutigen, die kulturelle Vielfalt Europas zu erforschen. Teilnehmen können Schülerinnen und Schüler aller Schularten. Verschiedene Aufgaben, geordnet nach Klassenstufen, müssen dabei in Einzel- und Gruppenarbeiten gelöst werden. Die Bearbeitungsmöglichkeiten sind vielfältig. Einsendeschluss ist der 17.03.2017. Die besten Wettbewerbsbeiträge werden von einer Jury, bestehend aus Lehrkräften aller Bundesländer und Schulformen, prämiert.

Weitere Informationen finden Sie unter: http://www.europaeischer-wettbewerb.de/

Europa.Medien.Preis Sachsen-Anhalt 2016

Sie interessieren sich für aktuelle Themen und spannende Geschichten rund um Europa und Sachsen-Anhalt? Dann ist der Europa.Medien.Preis 2016 etwas für Sie. Der Preis wird von der Medienanstalt Sachsen-Anhalt, der Staatskanzlei Sachsen-Anhalt und der Landeszentrale für politische Bildung Sachsen-Anhalt in Kooperation mit dem Europäischen Jugendkompetenzzentrum Sachsen-Anhalt GOEUROPE! ausgelobt.
TeilnehmMedienpreisen dürfen Einzelpersonen, Projektgruppen, Vereine und Organisationen. Die Teilnahme ist altersunabhängig. Wichtig ist, dass Sie aus Sachsen-Anhalt kommen, Ihren Wohnsitz hier haben oder ihre Ausbildung hier absolvieren.
Der Beitrag soll Ihre Vorstellungen und Gedanken von Europa zeigen. Dabei sind Ihrer Kreativität keine Grenzen gesetzt. Diese Ideen können als Videos, Audioproduktionen, Fotos, Internetauftritt, abgefilmte eigene Theaterstücke oder Medienkampagne in einem sendefähigen Format abgegeben werden. Der zu bewertende Teil der Produktion, der von Ihnen selbst festgelegt wird, darf nicht länger als 10 Minuten sein. Die Abgabe kann per E-Mail oder per Post erfolgen. Einsendeschluss ist der 15. Oktober 2016.
Zu gewinnen gibt es drei Preise von je 1.000 Euro (Jurypreis, Internetpreis, Publikumspreis) sowie
eine viertägige Exkursion nach Brüssel und Workshops der Medienanstalt in Halle und Magdeburg.

Weitere Informationen finden Sie unter: http://www.goeurope-lsa.de/europamedienpreis/

Großbritannien hat entschieden…

… und sie haben „Ja“ gesagt zum Brexit. Nach Stand des vorläufigen Endergebnisses haben 51,9 Prozent für den EU-Austritt gestimmt und 48,1 Prozent für einen Verbleib in der EU. Die Wahlbeteiligung lag bei 72,2 Prozent. Das Ergebnis des Referendums zeigt, die Staaten im Vereinigten Königreich sind uneins. Während die Mehrheit der Bürgerinnen und Bürger in Schottland und Nordirland für einen Verbleib in der EU gestimmt haben, hat sich die Mehrheit Englands und Wales für einen Austritt ausgesprochen. Ein erneutes Referendum über den Verbleib in der Europäischen Union in Schottland und Nordirland gilt als wahrscheinlich.

Die ersten Folgen des Brexits sind bereits sichtbar. Das britische Pfund erlebt einen Kursverlust gegenüber dem US-Dollar und dem Euro. Premierminister Cameron kündigte seinen Rücktritt für Oktober an und der Dax brach um knapp zehn Prozent ein. Weitere wirtschaftliche und politische Folgen sind nicht ausgeschlossen.

Was sind die nächsten Schritte? Das weitere Verfahren regelt der Artikel 50 des EU-Vertrages. Großbritannien muss zunächst die EU offiziell über den Austrittswunsch informieren. Danach folgen Verhandlungen zwischen Großbritannien und der EU über die Details des Austritts bzw. über das zukünftige Verhältnis beider. Ziel der Verhandlung ist das Austrittsabkommen. Dafür ist die Zustimmung der EU und Großbritannien notwendig. Auf Seiten der Europäischen Union müssen das Europäische Parlament und mindestens 20 von 27 europäischen Regierungen im Rat der Europäischen Union zustimmen (Großbritannien nimmt nicht teil an der Beschlussfassung nach Artikel 50 Absatz 4 des EU-Vertrages).

Weitere Informationen finden Sie unter: http://www.zeit.de/politik/ausland/2016-06/eu-referendum-brexit-abstimmung-live

Brexit – Yes or No?

Heute haben rund 46,8 Millionen Wahlberechtigte bis 23 Uhr MESZ die Möglichkeit über den Verbleib Großbritanniens innerhalb der Europäischen Union abzustimmen. Die Originalfrage des Referendums lautet „Should the United Kingdom remain a member of the European Union or leave the European Union?“ Die Antwortmöglichkeiten sind „Remain a member of the European Union“ und „Leave the European Union.“ Wahlberechtigt sind alle Briten, die über 18 Jahre alt sind und ihren Wohnsitz in Großbritannien und Nordirland haben. Des Weiteren dürfen auch Iren und Angehörige aus den Commonwealth-Staaten abstimmen, wenn ihr Wohnsitz im Vereinigten Königreich liegt. Die Grundlage des Referendums ist der Artikel 50 des EU-Vertrages. Dieser besagt, dass jeder EU-Mitgliedsstaat das Recht hat aus der Europäischen Union auszutreten. Ein Grund für einen Austritt muss nicht angeführt werden. Der Ausgang des Referendums ist ungewiss. Seit Wochen liefern sich die Befürworter und Gegner eines Austrittes aus der Europäischen Union ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Umfragen lassen erahnen das das Ergebnis sehr knapp ausfallen könnte.

Weitere Informationen zu diesem Thema finden Sie unter: https://www.tagesschau.de/ausland/brexit-faq-101.html

„Speak Dating“ – Europäischer Tag der Sprachen

ETDSAnlässlich des Europäischen Tages der Sprachen findet am 26. September 2016 von 19 – 21 Uhr eine Veranstaltung unter dem Motto „Speak Dating“ im Europäischen Haus in Berlin statt. Interessierte Bürgerinnen und Bürger, die Deutsch und mindestens eine weitere der EU-Amtssprachen sprechen, haben die Möglichkeit ihre eigenen Sprachkenntnisse zu nutzen, um mit Menschen in verschiedenen europäischen Amtssprachen zu kommunizieren und sich kennenzulernen. Die Idee des Tages der Europäischen Sprachen ist die Förderung der kulturellen und sprachlichen Vielfalt, aber auch die Ermunterung der Menschen zum Erlernen von Sprachen.

Der Jugendwettbewerb des Europäischen Jugendparlaments 2016/2017

Jedes Jahr bietet der Nationale Auswahlprozess des Europäischen Jugendparlaments Raum, um spannende Diskussionen über aktuelle europapolitische Themen zu führen. Das Thema in diesem Jahr ist die Kooperation der Europäischen Union mit nicht-EU Transitstaaten in der Flüchtlingsfrage (With Europe being part of a globalised world, the current refugee question cannot be solved on European ground alone. How can the EU further cooperate with non-EU transit countries whilst attaining its migration and development policy objectives?”).

Poster_NAP-2017_1_1Interessierte Jugendliche, im Alter von 15 bis 19, können als Einzelbewerber oder in einer siebenköpfigen Delegation eine auf Englisch verfasste Resolution zu dem Thema als Bewerbung abgeben. Jede Schule kann nur eine Bewerbung einreichen. Delegationen können mit benachbarten Schulen zusammen gestellt werden. Die Abgabefrist für die Bewerbungen ist der 01. November 2016


Eine unabhängige Jury wählt dann die besten zehn Schuldelegationen und die besten elf Einzelbewerber aus. Diese werden in drei regionalen Auswahlsitzungen im Frühling 2017 eine Parlamentssimulation durchlaufen und ihre Arbeitsergebnisse diskutieren. Der Wettbewerb endet mit der Nationalen Auswahlsitzung. Zu dieser werden die besten drei Schuldelegationen und Einzelbewerber der regionalen Auswahlsitzungen eingeladen. Hier wird entschieden, wer Deutschland auf zwei internationalen Sitzungen des European Youth Parliament vertreten darf.

Weitere Informationen finden Sie unter: http://www.eyp.de/mitmachen/wettbewerb/

Die Ergebnisse des G7-Gipfels

Der G7-Gipfel fand in diesem Jahr vom 26.05.-27.05. im japanischen Ise-Shima statt. Das zweitägige Treffen nutzten die Staats- und Regierungschefs der sieben führenden Industrienationen, um über Themen wie Wirtschaftsfragen, die Folgen eines möglichen „Brexits“, die Flüchtlingskrise oder den Kampf gegen den Terrorismus zu diskutieren.
Als Ergebnisse können festgehalten werden, dass ein globales Wirtschaftswachstum auch weiterhin von größter Bedeutung ist. Ein „Brexit“ könnte diese Entwicklung gefährden, daher befürworten die G7-Staaten einen Verbleib Großbritanniens in der EU.
Die Flüchtlingskrise soll durch die Bekämpfung der Fluchtursachen abgeschwächt werden. Dabei rufen die Regierungschefs zur Erhöhung der finanziellen und technischen Hilfe auf.
Durch einen Aktionsplan zur Bekämpfung des Terrorismus unterstrichen die G7-Länder die Wichtigkeit der weltweiten Zusammenarbeit, die aber noch weiter ausgebaut werden soll.

Weitere Ergebnisse des G7-Gipfels finden Sie unter: http://ec.europa.eu/news/2016/05/20160527_de.htm

Europawoche 2016: Veranstaltungen an Schulen in Sachsen-Anhalt

Logo_EW__2016_grDas Europe Direct Informationszentrum Magdeburg in Trägerschaft des Politischen Bildungsforums Sachsen-Anhalt der Konrad-Adenauer-Stiftung e.V. beteiligt sich traditionell an der Europawoche und führt dieses Jahr 14 Vortrags- und Gesprächsveranstaltungen an Schulen in Sachsen-Anhalt durch.

Themenschwerpunkte sind: Migration, TTIP-Freihandelsabkommen sowie Karrierechancen und Austauschprogramme in Europa.

Ermöglicht wurden die Projekte durch eine Zuwendung der Landesregierung, Staatskanzlei von Sachsen-Anhalt.