Europäischer Jugendkarlspreis 2018

Auch in diesem Jahr verleihen das Europäische Parlament und die Stiftung Internationaler Karlspreis zu Aachen den „Europäischen Karlspreis für die Jugend.“ Der Europäische Karlspreis wird für Projekte verliehen, die zur Verständigung in Europa und der Welt beitragen, den europäischen Gedanken stärken und jungen Menschen praktische Beispiele für das Zusammenleben der Europäer als Gemeinschaft zeigen. Interessierte, die zwischen 16 und 30 Jahre alt und Staatsbürger eines der 28 EU-Mitgliedstaaten sind, können am Wettbewerb teilnehmen. Eingereichte Projekte können u.a. Jugendveranstaltungen, ein Austausch zwischen Jugendlichen oder online durchgeführte Projekte sein und sowohl individuell als auch in Gruppen eingereicht werden. Teilnahmeschluss ist der 29. Januar 2018. Die Gewinner werden in zwei Phasen ermittelt. Einzelstaatliche Auswahljurys wählen im ersten Schritt jeweils einen nationalen Gewinner aus den 28 Mitgliedstaaten aus. Danach bestimmt die europäische Auswahljury die besten drei Projekte aus den 28 Gewinnern der ersten Phase. Das Preisgeld für das beste Projekt beträgt 7500 Euro, die Zweit- und Drittplatzierten erhalten 5000 bzw. 2500 Euro. Die Gewinner werden zusätzlich zu einem Besuch ins Europäische Parlament eingeladen.

Weitere Informationen finden Sie unter: http://www.europarl.europa.eu/germany/de/jugend-und-schulen/europ%C3%A4ischer-jugendkarlspreis-2018

„Bürgerschaftliches Engagement und Entwicklungspolitik im europäischen und internationalen Kontext“ – Förderung und Beratung für Vereine, Kommunen und Initiativen

Die Mitmachzentrale von Engagement Global und der Kontaktstelle Deutschland „Europa für Bürgerinnen und Bürger bietet am 1. Dezember 2017 eine Infoveranstaltung zu Förderprogrammen und Vernetzungsangeboten zur Stärkung  des „Bürgerschaftlichen Engagements und Entwicklungspolitik im europäischen und internationalen Kontext“ an. Die Veranstaltung richtet sich an Mitarbeiter kommunaler Einrichtungen und zivilgesellschaftlichen Organisationen mit europäischen und weltweiten Partnerschaften sowie Mitglieder von Trägern der Entwicklungszusammen- und der entwicklungspolitischen Bildungsarbeit. Weitere Informationen und eine Online-Anmeldung bis zum 25. November 2017 finden Sie unter: https://www.engagement-global.de/veranstaltung-detail/buergerschaftliches-engagement-und-entwicklungspolitik-im-europaeischen-kontext.html

European Youth Event 2018

Am 1. und 2. Juni 2018 veranstaltet das Europäische Parlament das European Youth Event (EYE) in Straßburg. Jugendliche, zwischen 16 und 30 Jahren, haben hier die Möglichkeit europäische Politik zu erleben und selbst zu gestalten. Dazu werden verschiedene Workshops an beiden Tagen angeboten. Für das Europäische Jugendevent können sich Gruppen mit mindestens 10 Personen und einer/m volljährigen Gruppenleiter/in anmelden. Die Anmeldephase hat am 10.10.2017 begonnen und läuft bis zum Ende des Jahres. Gruppen, die sich bereits angemeldet haben, können ihre Ideen für einen Workshop bis zum 15.11.2017 anmelden. Weitere Informationen finden Sie unter: http://www.europarl.europa.eu/european-youth-event/de/home/home.html

Rede von EU-Kommissionspräsident Juncker zur Lage der Union 2017

 

Der Präsident der Europäischen Union Jean-Claude Juncker hat am vergangenen Mittwoch seine Rede zur Lage der Europäischen Union vor dem Europäischen Parlament in Straßburg gehalten. In dieser Rede stellte der Kommissionspräsident seine Prioritäten für die nächsten Jahre vor und erklärte seine Vision der Europäischen Union. „Europa hat wieder Wind in den Segeln“ stellte Juncker fest und appellierte an alle europäischen Akteure gemeinsam die Zukunft der Union zu gestalten. Beim Thema Handel wurde die Aufnahme von Verhandlungen über Handelsabkommen mit Australien und Neuseeland vorgeschlagen. Im wirtschaftlichen Bereich zeigte sich Jean-Claude Juncker schockiert über den absichtlichen Betrug von Kunden durch Konzerne der Automobilindustrie und forderte diese auf, „dies wiedergutzumachen und ihren Kurs zu korrigieren.“ Juncker sprach sich weiterhin für den Euro als einheitliche Währung in der EU aus. Zusätzlich benötige die EU einen europäischen Wirtschafts- und Finanzminister, der Strukturreformen innerhalb der Mitgliedsstaaten fördert. Der EU-Kommissionspräsident betonte hinsichtlich des Themas Migration, dass Europa ein Kontinent der Solidarität bleibe, auf dem verfolgte Personen Schutz finden. Weiterhin sollen alle europäischen Staaten Verantwortung beim Schutz der europäischen Grenzen übernehmen. Jean-Claude Juncker betonte die gemeinsamen Werte innerhalb der Europäischen Union, die von großer Wichtigkeit für die gemeinsame Arbeit in verschiedensten Bereichen der EU sind.

Die gesamte Rede und weitere Informationen finden Sie unter: https://ec.europa.eu/commission/news/president-juncker-delivers-state-union-address-2017-2017-sep-13_de

Erasmus+

Erasmus+ ist ein Programm für Bildung, Jugend und Sport der Europäischen Union. 2017 wird das 30-jährige Jubiläum des Programmes gefeiert. Anlässlich dieses Jubiläums hat die Vertretung der Europäischen Kommission in Deutschland ein Video über die bisher erreichten Ziele veröffentlicht. Das Video finden Sie unter: https://www.youtube.com/watch?v=TZKeXO6TrFc

EU-Kommission verhängt Wettbewerbsstrafe gegen Google

Die Europäische Kommission hat eine Kartellstrafe von 2,42 Milliarden Euro gegen Google verhängt. Der Grund dafür lautet Wettbewerbsverzerrung, denn Google soll beim Online-Shopping das eigene Preisvergleichsangebot in den Suchergebnissen zuerst anzeigt haben und damit Vorteile gegenüber der Konkurrenz erreicht haben. Der Konzern hat nun 90 Tage Zeit, um dieses Geschäftspraxis zu verändern. Die Verhängung der Wettbewerbsstrafe sieht der Internetkonzern als nicht gerechtfertigt an und will eine Berufung prüfen.

Weitere Informationen finden Sie unter: http://www.zeit.de/wirtschaft/unternehmen/2017-06/eu-kommission-wettbewerbsstrafe-von-2-42-milliarden-euro-gegen-google oder unter: https://www.tagesschau.de/wirtschaft/google-eu-strafe-101.html

Europäische Kommission stellt Reflexionspapier zur Zukunft der europäischen Verteidigung vor

Am vergangenen Mittwoch hat die Europäische Kommission ein Reflexionspapier zur Zukunft der europäischen Verteidigung vorgestellt. Ein Vorschlag der Kommission ist der Europäische Verteidigungsfond. Dieser soll die Zusammenarbeit und die Effizienz der Verteidigungsausgaben der Mitgliedsstaaten fördern. Weiterhin können durch den Fond Forschungsprojekte auf dem Gebiet der Verteidigungstechnologie realisiert werden. 590 Millionen Euro werden dem Europäischen Verteidigungsfond bis 2020 zugewiesen. Ab 2020 sollen 1,5 Milliarden Euro dem Fond jährlich zugeordnet werden. Der Fond ist nicht als Ersatz für die Verteidigungsinvestitionen der Mitgliedsstaaten gedacht, sondern soll ihre Zusammenarbeit optimieren.
Die EU-Kommission stellt im Reflexionspapier zusätzlich drei Optionen zur Zukunft der Zusammenarbeit im Bereich der Verteidigung vor. In dem ersten Szenario „Zusammenarbeit im Bereich Sicherheit und Verteidigung“ würden die Mitgliedsstaaten auf freiwilliger Basis und im konkreten Einzelfall gemeinsam handeln. Die Europäische Union würde dabei die nationalen Bemühungen ergänzen. Das zweite Szenario „Geteilte Verantwortung für Sicherheit und Verteidigung“ sieht mehr Solidarität im Bereich der Verteidigung vor. Bestimmte finanzielle und operative Ressourcen würden gebündelt werden und die EU würde sich stärker für den Schutz innerhalb und außerhalb der Grenzen einsetzen. Das dritte Szenario „Gemeinsame Verteidigung und Sicherheit“ beinhaltet die Festlegung einer gemeinsamen Verteidigungspolitik der EU und eine gemeinsame Verantwortung mit der NATO für den Schutz Europas. Diese drei Szenarien schließen sich nicht gegenseitig aus.

Weitere Informationen und das Reflexionspapier zur Zukunft der europäischen Verteidigung finden Sie unter: https://ec.europa.eu/…/reflection-paper-future-european-def… und unter:https://ec.europa.eu/commi…/…/europe-defends-and-protects_de

Sie haben Fragen zur Europäischen Union? Dann kontaktieren Sie uns!

Unsere Kontaktdaten finden Sie unter: http://www.europedirect-magdeburg.de/?page_id=11
Die EUROPE DIRECT Informationszentren informieren deutschlandweit über die Europäische Union, halten Broschüren bereit und können viele Auskünfte geben und Ansprechpartner nennen. Sie arbeiten eng mit der Europäischen Kommission zusammen und bieten zahlreiche Debatten- und Informationsangebote zur EU-Politik an. Einen Eindruck von der Arbeit der Europe Direct Informationszentren erhalten Sie im folgenden Video: https://www.youtube.com/watch?v=o8VJqx2oJMs.

EUROPAWOCHE 2017

Jedes Jahr findet im Umfeld der beiden Europatage (5. Mai als Gründungstag des Europarates sowie 9. Mai als Robert-Schuman-Tag, Ehrentag der EU) in allen deutschen Bundesländern die Europawoche statt.

Das Politische Bildungsforum Sachsen-Anhalt der Konrad-Adenauer-Stiftung und das Europe Direct Informationszentrum Magdeburg führen im Rahmen der diesjährigen Europawoche auch 2017 eine Vielzahl von Vortrags- und Gesprächsveranstaltungen in Sachsen-Anhalt durch. Alle Veranstaltungen im Überblick finden Sie unter: https://goo.gl/fUcz9n.
Ermöglicht wurden die Projekte durch eine Zuwendung der Landesregierung, Staatskanzlei von Sachsen-Anhalt.

Koordiniert werden alle Veranstaltungen der Europawoche vom Europäischen Jugend Kompetenz Zentrum GOEUROPE! – nähere Informationen: www.goeurope-lsa.de/europawoche/.

Studieren und Leben in Frankreich

Jedes Jahr planen viele junge Menschen einen Auslandsaufenthalt in Frankreich, um dort zu studieren, ein Praktikum zu absolvieren oder für einige Zeit dort zu leben. Damit der Aufenthalt im Gastland zu einer tollen Erfahrung wird, hat das Zentrum für Europäischen Verbraucherschutz e.V. einen kostenlosen Online-Ratgeber entwickelt. Dieser beantwortet Fragen, die sich vor und während des Aufenthalts in Frankreich ergeben. Dazu zählen u.a. bürokratische und rechtliche Themen. Aber auch Tipps für den Alltag im Gastland werden gegeben. Den Online-Ratgeber finden Sie unter: https://www.cec-zev.eu/fileadmin/user_upload/cec-zev/PDF/guide_etudiants/Studieren_in_Frankreich.pdf